Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus – technisch möglich, aber sorgfältig zu planen
Bei Mehrfamilienhäusern steigt die Komplexität gegenüber dem Einfamilienhaus deutlich.
Wärmebedarf, Warmwasser, Eigentumsstruktur und vorhandene Technik müssen gemeinsam betrachtet werden.
Entscheidend ist das Gesamtsystem
Zu prüfen sind insbesondere:
- Heizlast des Gebäudes
- vorhandene Zentral- oder Etagenheizung
- Warmwasserversorgung
- Vorlauftemperaturen
- Heizflächen
- Platzverhältnisse
- Schallschutz
- Elektroanschluss
- mögliche PV-Nutzung
- Eigentümerstruktur
- Förderung beachten
Auch für Mehrfamilienhäuser gibt es Heizungsförderprogramme. Die förderfähigen Kosten werden dabei unter anderem nach Anzahl der Wohneinheiten berücksichtigt. Bei privaten Eigentümern sieht die aktuelle KfW-Systematik 28.000 Euro für die erste, jeweils 15.000 Euro für die zweite bis sechste und jeweils 8.000 Euro ab der siebten Wohneinheit vor. (kfw.de)
Je nach Eigentümerstruktur können unterschiedliche Förderprogramme und Antragsteller relevant sein. Für Unternehmen mit Wohngebäuden besteht beispielsweise das KfW-Programm 459. (kfw.de)
Wärmium koordiniert komplexe Projekte
Gerade beim Mehrfamilienhaus ist die Schnittstellenkoordination entscheidend.
Mehrfamilienhaus energetisch bewerten
Wir prüfen Gebäude, Wärmesystem, PV, Förderung und Wirtschaftlichkeit.
MFH prüfen